Als ehemaliger Gallensteinpatient, der die Tortur von Koliken, Hilflosigkeit und die Ratlosigkeit der Fachleute bezüglich der Ursachen von Gallensteinen und der Verdickung der Gallenflüssigkeit erlebt hat, habe ich mich selbst intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Dieser Bericht basiert ausschließlich auf meiner persönlichen und sehr schmerzhaften Erfahrung. Er stellt in keiner Weise eine ärztliche Behandlung oder Beratung infrage, sondern ist lediglich mein ganz persönlicher Eindruck und meine Erfahrungen aus dieser leidvollen Zeit.
Bitte suchen Sie daher unbedingt einen Arzt auf. Betrachten Sie meine Vorschläge und Berichte lediglich als eine Erfahrung, die Ihnen vielleicht nützen kann, aber keinesfalls einen qualifizierten Arzt ersetzt.
Es steht außer Frage, dass es viele verschiedene Arten von Gallensteinen und Gallensekret gibt. Die Entstehung, Zusammensetzung, Art, Farbe und Form der Gallensteine sind bekannt und werden in drei Haupttypen unterschieden. Allerdings weiß niemand genau, warum die Leber beginnt, Gallensteine zu produzieren, zumal die meisten Gallensteine scheinbar in der Gallenblase entstehen. Bei mir persönlich bildeten sie sich sogar in der Leber, was extrem schmerzhaft war. Es ist mir auch nicht gelungen herauszufinden, warum Gallensteine entstehen oder warum sich die Zusammensetzung des Gallensafts verschieben kann und dadurch Probleme auftreten.
Eines ist jedoch sicher und bildet meinen Ansatz: Es ist unerlässlich, dem Körper die Nährstoffe zurückzugeben, die durch die Industrialisierung aus unserer heutigen Nahrung weitgehend verschwunden sind. Der Körper benötigt dringend Bitterstoffe, um langfristig voll funktionsfähig zu bleiben.
In erster Linie fehlen essenzielle Bitterstoffe. Zudem sind fast alle vorverarbeiteten Lebensmittel, ob im Supermarkt oder im Restaurant, mit Industriezucker (einschließlich aller Zuckerarten) versetzt. Wir essen außerdem zu viel Süßes und zu viel Obst, denn selbst natürliche Zuckerarten schaden der Leber auf Dauer mehr als viele andere Zusatzstoffe. Deshalb ist es mir wichtig, zurück zur Natur zu finden, Bitterstoffe zu integrieren und wieder mehr echtes, natürliches Fett zu konsumieren. Ich verzichte daher auf alle Samenöle, Frittieröle, Sonnenblumen-, Raps-, Distel- und andere Öle, mit Ausnahme eines echten, ungestreckten, reinen, natürlichen, trüben Olivenöls. Dieses darf nicht erhitzt werden, ist aber ideal für Salate.
Die einzigen unschädlichen und sogar gesunden Fette sind Kokosfett, Butter oder Ghee (geklärte Butter), Schweineschmalz und andere natürliche, unbehandelte tierische Fette. Diese sind extrem gesundheitsfördernd und für unseren Hormonhaushalt sehr wichtig. Sie werden vom Körper schnell aufgenommen und sind leicht verdaulich, im Gegensatz zu künstlichen Fetten, die sich jahrzehntelang an Hüften und anderen Körperstellen ablagern.